Unsere Reise nach Berlin

 

Am Sonntag, den 23. Januar 2011, waren alle morgens um 9 Uhr pünktlich an der Schule versammelt: 23 Schüler, Frau Hellstern, Frau Blocherer und Frau Schmid.

Ein großer Reisebus aus Biberach fuhr pünktlich vor und schnell war das Gepäck verstaut. Kurz nach 9 Uhr gingen wir auf die weite Fahrt nach Berlin.

Die Kinder hatten sich gut eingerichtet mit reichlich Vesper, Spielsachen und Bücher. So vergingen die Stunden, immer wieder unterbrochen durch kurze Halts an Parkplätzen und auf Raststätten. Es war kalt und der Aufenthalt im Bus wesentlich angenehmer als im Freien. Daher beschränkte sich der Stopp meist auf einen Gang zum Toilettenhäuschen. Die Straßen waren frei und es gab wenig Verkehr. So kamen wir gut voran. Frau Blocherer hatte sich mit einer Auswahl an Kinderfilmen eingedeckt. Daher war zwischendurch sogar für Unterhaltung auf dem Bildschirm gesorgt.

Gegen Abend waren wir dann kurz vor Berlin. Die Fahrt durch die beleuchtete Stadt war für die Kinder eindrucksvoll. In der Stresemannstraße setzte uns der Busfahrer ab. Es war etwas schwierig, einen geeigneten Platz zum Aussteigen zu finden. In einem Hintergebäude war dann unsere Unterkunft: das Hostel Three little pigs. Das war ein altes, umgebautes Kloster mit recht verwinkelten Gängen. Unser Gepäck mussten wir in den 5. Stock schleppen, das war richtig anstrengend. Die Zimmer waren groß und sehr sauber. Zwischen 3 und 8 Kinder hatten gemeinsam einen Raum.

Kaum hatten wir uns eingerichtet, gab es auch schon das Abendessen. Alle saßen gemeinsam an einem großen Tisch im Speisesaal. Es gab ein Büffet mit Gulasch, Nudeln, Salat und Pudding. Das Gulasch war nicht allen Kindern so ganz geheuer, aber fast alle aßen sich tapfer satt.

Auch die anderen Gewinnergruppen aus Ottobeuren und Essingen waren inzwischen bei uns im Hotel eingetroffen.

Nach dem Abendessen zogen wir uns richtig warm an und starteten das Abendprogramm.

Zu Fuß gingen wir vorbei am Potsdamer Platz mit dem ultramodernen Sony-Center bis zum Brandenburger Tor. Erstaunlich interessiert zeigten sich die Kinder an der Geschichte der Stadt Berlin. Der Mauerbau und das Holocaust-Denkmal lösten bei den Kindern viele Fragen aus.

Weiter wanderten wir über die Straße Unter den Linden am Berliner Dom vorbei, über die Spree, bis zum Alexanderplatz mit dem Roten Rathaus und dem Fernsehturm.

Beim Fernsehturm waren wir die letzten Besucher des Abends. Aus über 200 Metern Höhe warfen wir noch einen letzten Blick auf die Lichter der Großstadt. Dann ging es mit der U-Bahn zurück zur Unterkunft. Um Mitternacht waren wir zurück und rechtschaffen müde. Schnell Zähneputzen und dann ab in die Betten!

Die Nacht verlief in den meisten Zimmern ruhig.

Wecken war bereits wieder um 7 Uhr. Nach dem Waschen und Anziehen gab es ein gutes Frühstücksbüffet.

Dann galt es zu Packen und die Zimmer ordentlich zu verlassen. Das haben alle ganz prima hingekriegt. Frau Hoffmann war uns für diesen Tag als Begleitperson zugeteilt. Sie brachte uns mit dem Bus zum Messegelände. Dort mussten wir nicht am großen Haupteingang in der Schlange warten, sondern wurden durch den VIP-Eingang in die Messehallen gebracht.

Unser erster Programmpunkt war die Tierschau. Unsere Gruppe hatte Plätze in der ersten Reihe, so dass man die vorgestellten Haustierrassen auch gut sehen konnte. Leider mussten wir wieder gehen, als gerade das Springreiten der Trakehner begann.

Ein gutes Mittagessen wurde uns am Stand des Ministeriums serviert. Dann begann die Siegerehrung. Leider konnte Ministerin Aigner nicht persönlich anwesend sein. Aber es war trotzdem ein sehr schönes Erlebnis. Auf einem großen Bildschirm wurden Ausschnitte aus unserem Buch gezeigt und die Gruppe wurde mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Nach einem kleinen Snack ging es weiter in die Blumenhalle. Hier haben wir noch kleine Töpfe mit Kürbissamen und Kresse bepflanzt. So ging unser Tag auf der Grünen Woche zu Ende.

Um 16 Uhr wartete unser Bus pünktlich vor der Messe und wir konnten mit der Rückreise beginnen. Nach Einbruch der Dunkelheit richteten sich die Kinder mit ihren Decken ein und verschliefen den größten Teil der Reise. Kurz nach 1 Uhr waren wir wieder in Aach-Linz. Herzlichen Dank an alle Eltern, die zu dieser ungemütlichen Stunde an der Schule bereit standen, um die Kinder abzuholen. Herzlichen Dank auch an Frau Blocherer für die Begleitung und Betreuung der Kinder. Es war ein großartiges und unvergessliches Erlebnis!

 

Montessori-Grundschule

Linzgau

 

Oberdorfstraße 9

 

88630 Pfullendorf

 

Tel.: 07552 8166

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