Landschulheim

Zu Gast in der Piratenherberge "Jack Rattle"

Mittwoch, 28.Juni

Nachdem wir am Mittwochmorgen bei schlechtem Wetter losgefahren sind wurde es Richtung Donautal immer freundlicher. Dort angekommen hatte es aufgehört zu regnen und die Sonne kam raus. Als allererstes verstauten wir unser Gepäck im Keller der Piratenherberge „Jack Rattle“, welche nun für die folgenden 3 Tage unser neues Zuhause sein sollte. An diesem Tag starteten wir mit einer Schatzsuche. Dabei wurden wir von unserer Piratenanführerin „Kriti“ tatkräftig unterstützt. Ausgerüstet mit einem großen Seesack, kämpften wir uns durch etliche Hinweise, bis wir am Schluss den Schatz im Grab von „Jack Rattle“ ausgruben. In der Kiste befanden sich neben vielen Edelsteinen auch Piratensilber, welches wir einschmolzen und uns daraus Kettenanhänger bastelten.
Am Abend fand der Anheuerabend statt. Dort bekamen wir jeder ein Piratentuch und ein weißes Laken, welches wir als Piratenflagge gestalteten. Diese mussten wir ständig mit uns führen und aufpassen, dass sie uns von anderen, „feindlichen“ Piraten nicht geklaut wurde. Damit wir unsere Feinde sofort erkennen konnten, trugen alle Mannschaften verschiedenfarbige Tücher.

 

 

Donnerstag, 29. Juni

Am Donnerstagmorgen wurden wir nach dem Frühstück erst einmal mit Klettergurt und Helm ausgerüstet. So gingen wir dann Richtung „Teufelsbrücke“. Unterwegs hielten wir unsere Augen offen, denn es gab schon auf dem Weg jede Menge Edelsteine zu finden. Bevor wir zur Brücke kamen, mussten wir unseren Mut beweisen, indem wir einen langen Tunnel durchquerten. Für einige kostetet das viel Überwindung, aber am Ende hatten es alle geschafft und wir bekamen zur Belohnung einen großen Sack mit Edelsteinen. Auf der anderen Seite wartete die größte Herausforderung des Tages: die Teufelsbrücke. Dabei mussten wir erst auf einen ca. 2,5m hohen Betonsockel klettern und dann unterhalb der Brücke uns am der Brüstung entlanghangeln. Dabei konnten wir ganz gut unsere Teamarbeit unter Beweis stellen, da es zu zweit einfach besser ging. Während dieser 2 Stunden sauste auch 2mal ein Zug über uns hinweg und wir schrien auf Anweisung unseres Piratenguides „Kriti“ ganz laut.

 

Nach der Mittagspause mit selbstgepacktem Lunch trafen wir uns bei den „Monkeys“ (Kletterbäume). Dort veranstalteten wir ein „Piratenbattle“ zwischen Team Selina und Team Michael. Wir mussten so schnell wie möglich den Baum hochklettern und oben die Glocke läuten. Team Michael gewann dieses Battle, aber der Tag war ja noch nicht zu Ende. Weiter ging’s in der Schiffswert. Dort mussten wir (wieder als Team) die Kanone mit Kanonenkugeln befüllen. Dabei durften uns unserere Lehrer nicht helfen, sondern wir mussten ganz alleine jeden einzelnen von uns mit dem Seil hochziehn. Dieser musste dann aus einem Korb eine Kugel rausfischen und wurde dann von uns bis unter das Dach gezogen. Dort musste man das Kanonenrohr treffen und dann so schnell wie möglich wieder an den Boden zurückkehren. Wer als Erster unten war bekam den Punkt. Auch unsere Lehrerinnen ließen sich von uns hochziehn und wurden lautstark angefeuert. Dieses Mal war Team Selina der Sieger. Nach dieser anstrengenden Arbeit war der Tag aber noch nicht zu Ende. Eine letzte Schlacht musste noch geschlagen werden. Dabei mussten wir mit Hilfe von Steigbügeln, welche an schweren Eisenstangen befestigt waren einen Abgrund überwinden. Die Schwierigkeit für den Ersten bestand darin, dass er die Stangen von einem Haken ganz alleine lösen und weiter vorne wieder einhängen musste. Die nachfolgenden Piraten durften dann von denen, die es bereits geschafft hatten, unterstützt werden. Dieses Battle gewann wieder Team Michael, so dass dieses Mannschaft als Belohnung für ihre Tapferkeit eine Urkunde und einen Haifischzahn als Auszeichnung erhielt. Müde, aber glücklich kehrten wir in unsere Unterkunft zurück. Nach dem Grillabend hätten wir noch an einem Piratenbingo teilnehmen können. Da wir aber zu müde waren, nahmen nur zwei tapfere Piraten daran teil. Die anderen ruhten sich aus, um für die anschließende Disko oder den Piratenfilm wieder fit zu sein. Viele gingen aber auch einfach noch einmal raus, um noch etwas zu spielen oder zu tratschen. Sehr viel ruhiger als am ersten Abend ging auch dieser Tag zu Ende.

Freitag, 30.Juni

Heute stand nach dem gemeinsamen Frühstück nur noch das Aufräumen unserer Kajüten an. Dabei waren die Jungs am Schnellsten fertig und bekamen als Belohnung jeder einen Goldtaler. Als wir unsere Kajüten dann alle zur Zufriedenheit unserer Lehrerinnen aufgeräumt hatten, trafen wir uns draußen. Dort spielten wir noch etwas oder nutzen noch einmal die Zeit, um am Automaten die letzten Erinnerungsstücke zu kaufen. Um 11 Uhr holten uns unsere Eltern ab und wir fuhren, mit einem breiten Grinsen im Gesicht, zurück nach Aach-Linz.

 

 

Montessori-Grundschule

Linzgau

 

Oberdorfstraße 9

 

88630 Pfullendorf

 

Tel.: 07552 8166

Aktuelles

Laternenumzug am

15.11.2018

Start 17.30 Uhr

vor der Schloßgartenhalle

07.11.2018