Klassenausflug 2013

Auf der Landesgartenschau Sigmaringen am 20. Juni 2013

 

Munter und voller Unternehmungslust stellte sich pünktlich um halb acht ein „Sonnen-behütetes“, mit einem reichhaltigen Vesper und einer Börse voller Taschengeld ausgestattetes Grüppchen auf dem Pfullendorfer Busbahnhof ein und wartete ungeduldig auf die Abfahrt.

 

Unsere jüngeren Kinder  fingen bald schon an, sich die „lange“ Reise mit Kartenspielen zu verkürzen. Die älteren stimmten gut gelaunt das ein oder andere Lied an.

 

In Sigmaringen angekommen, überbrückten wir die Zeit bis zum Beginn unserer Kurse im „Grünen Klassenzimmer“ mit ersten kleinen Erkundigungen, einem Picknick und der Suche nach Wassertieren. Zum Glück hatte Benjamin eine Becherlupe dabei, die natürlich sofort eingesetzt wurde.

 

Pünktlich um zehn wurde unsere Klasse in zwei Lerngruppen aufgeteilt.

 

Die Dritt- und Viertklässler besichtigten gemeinsam die Wasserkraftanlage an der Donau, unterhalb des Sigmaringer Schlosses und erfuhren, wie eine solche Anlage funktioniert.

 

Die Erst- und Zweitklässler lernten im Rahmen des Angebotes „Lernen in der Natur“ erfolgreiche Lern- und Gedächtnisstrategien kennen, um leichter, erfolgreicher und einfacher zu lernen. Dabei versuchte man, die Natur als Gehilfen einzuspannen.

 

Die Kinder hatten Spaß an Gedächtnisspielen mit Märchenkarten und an den angebotenen Merk-Tricks.

 

Aber nach langem Sitzen auf den harten Bänken des „Grünen Klassenzimmers“  schielten sie auffallend oft ihren älteren Klassenkameraden hinterher, die in der Nähe schon ihre Vesperpause abhielten und sich auf den Besuch des Spielplatzes freuten.

 

Endlich durften sich die Jüngeren zuerst einmal selbst am Kiosk ein wohl verdientes Eis kaufen. So mancher stand mit seinen Münzen vor der großen Eistafel und rechnete und rechnete… Der Eisverkäufer erklärte sogar jedem Kind geduldig, wie viel Wechselgeld es bekam! (Danke für die realitätsnahe Mathestunde!!)

 

 

 

 

 

 

Auf dem großen Spielplatz gab es für die Kinder kein Halten mehr. Es wurde gespielt, geklettert, getobt, gematscht.

 

Einige setzten ihre Eindrücke aus dem Wasserkraftwerk sofort um und kreierten einen Wasserfall!

 

 

Die Zeit auf dem Spielgelände verging wie im Flug.

 

Nach einer abenteuerlichen Prozession von 31 übermütigen, johlenden Kindern über die Hängebrücke, wankten alle, verblüfft über das nachhaltige Schaukeln, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten, in Richtung Ausgang.

 

„Und, wie war’s?“, fragten wir unsere Kinder.

„Toll!“, meinten sie „Besonders der Spielplatz!“

 

P.S.: Ein großes Dankeschön an unser Begleitteam Frau Hoffmann und Frau Münz!!!! 

Montessori-Grundschule

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