Monats-Lerngänge

Jeden Monat unternehmen wir auf dem gleichen Weg einen Lerngang. Wir beobachten genau, was sich in den vergangenen Wochen verändert hat: der Bach, die Wiesen, die Bäume, die Tiere usw. Unsere Beobachtungen sammeln wir in unserem Klassenalbum.

Unser Rundgang am 2.Februar 2010

Ausgerechnet in der Nacht vorher hatte es geschneit.

Wir konnten keine Wege sehen, und an manchen Stellen sanken wir bis zum Knie ein.

Aber die Sonne schien, und alle waren guter Dinge. Wir haben viele Tierspuren entdeckt und Benjamin hat sogar einen Hasen auf der Flucht fotografiert.

 

Unser Rundgang am 2. März 2010

Der Schnee war geschmolzen. Braune Erde und einzelne Gräser sind zum Vorschein gekommen.

Unser Rundgang am 12. April 2010

Heute entdeckten wir die ersten Schlüsselblümchen. Die Wiesen sahen schon viel grüner aus. An den Bäumen sahen wir zarte Knospen.

Unser Rundgang am 10. Mai 2010

Wieder einmal hatten wir uns einen kühlen Tag für unseren Lerngang ausgesucht.

Aber alles roch frisch, überall sah man ein sattes Grün und man konnte fast den Pflanzen beim Wachsen zugucken.

Unser Rundgang am 29. Juni 2010

Endlich ist der Sommer da! Das Getreide reift. Wir genießen den Schatten, den uns das  dichte Laub am Waldrand spendet. Es ist sehr, sehr warm. Auf Noahs Thermometer erkennen wir um die 30 °C....Wir wundern uns, wie sehr sich unser Weg verändert hat.Aus braunen Äckern wurden Weizen- Gerste- oder Haferfelder. Robin hat den Mais gemessen. Er ist etwa 106 cm hoch.

Unser Rundgang am 27. Juli 2010

Bei unserem Juli-Rundgang war das Wetter ganz schön wechselhaft. Das Getreide ist mächtig gewachsen. Wir entdeckten, dass einer der Apfelbäume den Sommerstürmen  vergangenen Woche zum Opfer fiel. Er war aber auch schon ganz schön morsch.

 

Unser Rundgang am 21. Oktober 2010

Nach zwei Monaten Pause machten wir uns endlich wieder auf unseren Rundweg.

Es war eiskalt, und der Tau hatte sich in  Raureif verwandelt. Die Getreidefelder waren fast alle abgeerntet. Nur eines unserer Maisfelder konnten wir noch sehen. Bestimmt wird der Mais auch bald gedroschen.

Unser Rundgang am 18. November 2010

Trotz Nebel und unangenehmer Kälte machten wir uns auf den Weg. Außer ein paar neugierigen Krähen und einem Regenwurm, der in der Kälte kaum vorwärts kam, konnten wir keine Tiere sehen.

Benjamin deckte den Wurm vorsichtig mit Erde zu.

Das Laub auf dem Waldboden sah dunkel und matschig aus. Die Ackerböden waren frisch gepflügt und glänzten dunkel. Nun war auch der letzte Mais verschwunden.

 

Unser Rundgang am 21. Dezember 2010

Wir hatten uns auf einen Winterspaziergang im Schnee gefreut. Leider schmolz die weiße Pracht kurz vor unserem Rundgang weg. Trotzdem hatten wir einen Riesenspaß: einige unerschrockene Eltern bereiteten den Kindern ein "Picknick" am Waldrand vor. Sie deckten uns einen Tisch mit Muffins, Weihnachtsbrötchen und Kinderpunsch!

Die Kinder freuten sich sehr und langten herzhaft zu.

Der Rest des Rundweges verlief ebenfalls abwechslungsreich. Schneematsch, vereiste rutschige Feldwege, zugefrorene Pfützen boten allerlei Versuchsmöglichkeiten, sodass uns das ungemütliche Wetter eigentlich gar nix ausmachte.

 

 

Unser Rundgang am 27. Januar 2011

Vor fast einem Jahr machten wir uns auf den Weg, um den Wandel der Natur im Laufe der Jahreszeiten zu beobachten. Bei unserem letzten Rundgang hatten wir richtig kaltes, nebliges Winterwetter. Die Natur schlief noch. Nur ein einsamer Käfer krabbelte vor unseren Füßen durch den Schnee. Wo der wohl herkam? Sogar unser Schulhaus war im Nebel verschwunden. Nur ein paar Pferden ist es wohl im Stall zu langweilig geworden. Sie standen auf der zugeschneiten Weide und beobachteten verwundert den Marsch der Kinderschlange durch den Schnee.

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